Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg fordert Erhalt des Berliner Neutralitätsgesetzes

Auf einer Mitgliederversammlung des HVD am 14. Januar  2018 wurde nach intensiver Debatte ein Beschluss gefasst, der sich für den Erhalt des Berliner Neutralitätsgesetzes – ohne Abstriche – ausspricht.

In einer Pressemitteilung des HVD vom Abend wird aus dem Beschluss wie folgt zitiert: „Humanistinnen und Humanisten sehen in der Trennung von Staat und Religion/Weltanschauung, dem Verfassungsgrundsatz der staatlichen Neutralität zusammen mit der Religionsfreiheit eine unverzichtbare Voraussetzung für einen modernen demokratischen  Rechtsstaat. Mit der Auflösung traditioneller religiöser Milieus, einer fortschreitenden Säkularisierung und der Vielfalt neuer Lebensentwürfe der Menschen muss der Staat zwingend neutral in Bezug auf Religion/Weltanschauung sein, um eine freie und offene Gesellschaft zu garantieren“.

In der Pressemitteilung wird außerdem darauf verwiesen, dass mit diesem Beschluss der HVD das Anliegen der Initiative  Pro Berliner Neutralitätsgesetz unterstützt.

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